Wir zelebrieren das erste Ibérica Labs von WATA Factory

Bei WATA Factory haben wir gerade unser erstes Ibérica Labs durchgeführt – und ehrlich gesagt: Wir könnten nicht glücklicher sein mit dem Verlauf des Tages. Es war ein Tag voller Weiterbildung, Teamarbeit und ganz besonderer Momente.

Wie es inzwischen Tradition ist, starteten wir am Morgen mit einem andalusischen Frühstück, das uns die nötige Energie gab, um voller Motivation in den Tag zu starten: Toast mit Olivenöl, Serrano Schinken, ein guter Kaffee und frischer Orangensaft. Dabei konnten wir uns austauschen und auf das Kommende einstimmen.

Offiziell eröffnet wurde das Event mit der Begrüßungsrede von Germán T., unserem CEO. Germán teilte mit uns seine Vision für die Zukunft des Unternehmens, sprach über die Herausforderungen und Chancen, die vor uns liegen, und erklärte, wie dieses Format zu unserem Arbeitsmodell passt. Das Ibérica Labs soll künftig eine zentrale Rolle dabei spielen, unsere gemeinsame Lernkultur weiter zu fördern – ein wesentlicher Teil unserer Identität.

Da dieses Mal auch neue Praktikant:innen dabei waren, haben wir uns für einen originellen und lustigen Icebreaker entschieden: Jede:r bekam eine Rolle Toilettenpapier und durfte sich so viele Blätter nehmen, wie er oder sie wollte – ohne zu wissen, dass man für jedes Blatt eine persönliche Information über sich preisgeben musste! Das sorgte für viele Lacher und war ein großartiger Start, um sich besser kennenzulernen.

Anschließend teilten wir uns in zwei Gruppen auf, je nach Spezialisierung:

  1. QA-, Design- und PL-Teams:
    Im Accessibility Lab konzentrierten wir uns darauf, wie wir unsere Anwendungen wirklich inklusiv gestalten können. Dabei ging es nicht nur darum, die gesetzlichen Vorgaben zu kennen, sondern vor allem darum, sie in der Praxis anzuwenden: Hindernisse erkennen und beseitigen, die eine barrierefreie Nutzung erschweren.
    Wenn du mögliche Barrieren in deinen digitalen Produkten aufdecken möchtest, unterstützen wir dich gern mit einem spezialisierten Accessibility Audit. Kontaktiere uns – wir beraten dich Schritt für Schritt!
  1. Developer-Teams:
    Sie tauchten ein ins Kubernetes + Bitbucket Lab und arbeiteten daran, unsere CI/CD-Prozesse noch effizienter zu gestalten. Dabei lernten sie, wie unsere eigenen Bitbucket Runners in einem Kubernetes-Cluster eingesetzt werden können – für eine verbesserte Integration und automatisierte Deployments. Außerdem vertieften sie sich in die Orchestrierung von Komponenten direkt in K8s und den Einsatz von Helm zur Verwaltung vordefinierter Pakete. Theorie und Praxis wurden hier ideal verbunden, um unsere Infrastruktur aufs nächste Level zu bringen. 

Session 1: Grundlagen und Prinzipien
Die erste Session legte das Fundament für alles, was danach kam.
Die Entwickler:innen starteten mit einer theoretischen Einführung in Kubernetes, präsentiert von Pedro G. Sie lernten, wie man Container effizient verwaltet und wie das Tool Headlamp die Orchestrierung und Überwachung dieser Container erleichtert. Ziel war es, den Aufbau des Dashboards besser zu verstehen und sicher zu navigieren.

Gleichzeitig arbeitete das Accessibility-Team, angeleitet von Eva P., an den Grundlagen der europäischen Barrierefreiheitsrichtlinien. Eva gab uns einen umfassenden Überblick darüber, was es bedeutet, die Standards wirklich zu erfüllen – von der Auswahl geeigneter Seiten zur Prüfung über die systematische Dokumentation von Barrieren bis hin zur Erstellung eines aussagekräftigen Reports.
Im Mittelpunkt stand dabei die Frage: Wie testet man eine Website aus der Perspektive eines Menschen mit Behinderung? Die Herausforderung bestand darin, sich empathisch in die Lage der Nutzer:innen zu versetzen und kritisch auf mögliche Hürden zu schauen.

Nach dieser ersten, inhaltlich dichten Session war Zeit für eine wohlverdiente Kaffeepause – ein Moment, um sich über das Gelernte auszutauschen, neue Energie zu tanken und mit frischem Kopf in die zweite Runde zu starten.

Session 2: Mehr Praxis und spezialisierte Tools

In der zweiten Session ging es von der Theorie direkt in die Praxis. Die Entwickler:innen begannen damit, ihre Projekte in Kubernetes aufzusetzen. Sie mussten die erforderlichen Dateien in den Repositories erstellen, deren Verwaltung erlernen und verstehen, wie jede einzelne Komponente im großen Orchestrierungs-Puzzle zusammenspielt.
Pedro führte Schritt für Schritt durch den Prozess und sorgte dafür, dass alle die Konzepte und Tools wirklich verstanden.

Das Accessibility-Team widmete sich der Frage, wie Barrierefreiheits-Audits in verschiedenen digitalen Formaten durchgeführt werden – von Websites über PDF-Dokumente bis hin zu mobilen Apps und barrierefreiem Design. Dafür warfen wir einen Blick auf unsere eigenen Prozesse und eigens entwickelte Tools, die speziell darauf ausgelegt sind, die Accessibility unserer Produkte zu analysieren und zu verbessern.
Diese Session war stark praxisorientiert: Wir testeten unsere Lösungen im Einsatz und konnten direkt sehen, wie sie zu inklusiveren Nutzererlebnissen beitragen.

Ibérica Labs Logo: Eine Identität entsteht

Als echtes Kreativteam durfte natürlich auch das Branding nicht fehlen. Unsere Designerin Raquel C. stellte mehrere Vorschläge für das neue Ibérica Labs Logo vor. Nach einer internen Abstimmung entschieden wir uns für das Design, das uns am besten repräsentiert.


Es war großartig zu sehen, wie sich alle in den kreativen Prozess eingebracht haben – und jetzt haben wir endlich ein Logo, das die Identität dieses neuen Event-Formats perfekt widerspiegelt.

Nach der kreativen Phase war es Zeit fürs Mittagessen. Und was für eins!
Gemeinsam genossen wir ein indisches Festmahl, das keine Wünsche offenließ: Curry, Reis, Chicken Tikka Masala, Tempura-Gemüse, Linsengerichte mit würzigen Saucen und verschiedene Brotsorten. Für die Mutigen unter uns durfte auch die Portion Schärfe nicht fehlen – und als krönender Höhepunkt: Lamm in Sauce – einfach fantastisch! Die perfekte Stärkung, um mit voller Energie in den Nachmittag zu starten.

Session 3: Gelerntes anwenden

Die dritte Session war die praktischste des Tages. Die Entwickler:innen machten sich daran, das Gelernte in die Tat umzusetzen – mit der Erstellung von Arbeitsumgebungen in Kubernetes. Sie entdeckten neue Funktionen in Headlamp, arbeiteten intensiv mit Containern und vertieften das Zusammenspiel von Theorie und Praxis. Dabei ging es auch darum, Probleme zu lösen, neue Wege zu finden und die eigenen Projekte weiter zu optimieren.

Im Bereich Accessibility konzentrierten wir uns darauf, unsere eigenen Anwendungen zu evaluieren und zu prüfen, wie gut sie die Anforderungen der Barrierefreiheitsstandards erfüllen. Wir lernten, unsere eigenen Methoden und Prozesse gezielt anzuwenden – um einzelne Kriterien zu analysieren, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und aussagekräftige, detaillierte Reports zu erstellen. Dank dieser Session konnten wir unseren internen Fokus auf Barrierefreiheit weiter schärfen – mit dem Ziel, dass jedes unserer Projekte die höchsten Standards digitaler Inklusion erfüllt.

Ein süßer Abschied

Nach einem Tag voller Konzentration und Einsatz war es Zeit bei einerkleinen Zwischenmahlzeit mit köstlichen Süßigkeiten aus einer lokalen Bäckerei zu entspannen. Wir nutzten die Gelegenheit, um eine Pause einzulegen, abzuschalten und einfach gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen.

Wir sehen uns beim nächsten Ibérica Labs!