Letzte Woche fand bei WATA Factory die erste Ibérica-Labs-Session des Jahres statt. Diese Tage geben uns die Möglichkeit, kurz aus der täglichen Routine auszusteigen. Wir nutzen die Zeit, um neue Ideen auszuprobieren, Wissen zu teilen und mögliche Verbesserungen zu erkunden. Ziel ist es, unsere Entwicklung und den Betrieb unserer Anwendungen weiterzuentwickeln.

Andalusisches Frühstück und Start in den Tag
Wie inzwischen schon Tradition, begann der Morgen mit einem andalusischen Frühstück. Es gab frisch geröstetes Brot, Tomate, Olivenöl, Schinken und Kaffee für alle. Ein entspannter Start in den Tag. Eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam anzukommen, bevor es fachlich weiterging.


Als das ganze Team im Büro versammelt war, begrüßte Germán T., CEO von WATA Factory, alle Teilnehmenden und eröffnete den Tag mit ein paar einleitenden Worten. Anschließend stellte Pedro G. die Agenda vor und erklärte, wie wir die Arbeit im Lab organisieren würden. Danach teilten wir uns in mehrere Teams auf und die Session begann.

Grafana, automatisiertes Testing und technische Exploration
In diesem Ibérica Lab arbeiteten wir an verschiedenen Themen. Der Schwerpunkt lag auf Grafana und Playwright. Ziel war es, Wissen zu teilen und mögliche Verbesserungen für unsere internen Tools zu testen. Gleichzeitig wollten wir neue Ansätze für Monitoring und automatisierte Tests untersuchen.

Ein Arbeitsbereich beschäftigte sich mit automatisierten Reporting-Tools für Testläufe. Dabei ging es darum zu prüfen, wie Berichte automatisch erstellt und versendet werden können. Sie könnten zum Beispiel per E-Mail oder in Teams-Kanäle geschickt werden. So erhalten Teams schnell einen klaren Überblick über Teststatus, Ergebnisse und mögliche Probleme.

Parallel dazu arbeitete ein weiteres Team an der Verbesserung bestehender automatisierter QA-Reports. Dabei wurden unter anderem individuelle Metriken untersucht. Ziel war es, mehr Kontext in die Berichte zu bringen und die Qualität der Software besser nachvollziehbar zu machen.
Ein weiterer Teil des Labs widmete sich den Möglichkeiten von Grafana zur Kategorisierung und Strukturierung von Log-Einträgen. Dadurch lassen sich gezieltere Dashboards erstellen. Zum Beispiel Dashboards, mit denen sich alle Aktionen eines bestimmten Nutzers nachverfolgen lassen. Oder Ansichten, die den kompletten Ablauf eines Prozesses zeigen, an dem mehrere Services beteiligt sind.

Außerdem arbeiteten wir an neuen Metriken und Dashboards zur Überwachung verwalteter Maschinen und Kubernetes-Umgebungen. Dazu gehört auch eine Umgebung mit selbst gehosteten Bitbucket-Runners. Ziel ist es, unsere bestehenden Dashboards weiterzuentwickeln und stärker an unsere realen Betriebsanforderungen anzupassen.

Ein weiterer Teil der Session beschäftigte sich mit Playwright. Wir untersuchten, wie diese Technologie unsere automatisierten Testprozesse weiter verbessern kann. Besonders interessant waren neue Ansätze für End-to-End-Tests. Gleichzeitig ging es darum, die Zuverlässigkeit und Wartbarkeit unserer Tests zu erhöhen.

Austausch der Ergebnisse zum Abschluss
Zum Abschluss der Session stellte jedes Team die Fortschritte und Erkenntnisse vor, die während des Labs entstanden waren. Die Gruppen berichteten kurz über ihre Experimente, ihre Ideen und die erreichten Ergebnisse.

Diese gemeinsame Runde gab allen einen guten Überblick über die verschiedenen Themen des Labs. Gleichzeitig entstanden neue Impulse und Ansätze für die tägliche Arbeit.


Sessions wie Ibérica Labs schaffen Raum für Exploration. Wir können neue Technologien ausprobieren und Wissen im Team teilen. Viele Ideen beginnen hier als kleine Experimente. Mit der Zeit finden sie jedoch oft ihren Weg in unsere Tools oder Arbeitsprozesse.



